Café Orion

Zweite Burggespräche

Vor der SchlossführungDer August bringt nicht nur lange, sonnige Tage und kurze, laue Nächte mit Sternschnuppen, sondern auch die Burggespräche des Orion. Wie es Tradition ist, versammelte man sich am Freitag dem 13. August an einem malerischen Ort in der Wachau: auf Schloss Albrechtsberg an der Pielach. Kritische Stimmen meinen, man könnte bei einem zweiten Treffen noch nicht von einer Tradition sprechen, aber das ist uns egal. Und abergläubisch sind wir auch nicht.

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Orion - eine Liebeserklärung

Orion-Nebel; Credit: STScI, NASA, ESAEigentlich muss man Sternfreunden ja keine Erklärung liefern, warum man eine Himmelsseite "Der Orion" nennt. Wir tun es trotzdem. Hier ist sie:

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Hobelspäne im Orion

Liebe Freunde des Orion, was für euch so aussieht, als wäre auf unserer Seite etwas kaputt gegangen, ist in Wirklichkeit die Umstellung unseres Content-Management-Systems auf ein neueres, besseres. Die alte Benutzeransicht hat somit ausgedient, sobald die neue fertig ist. In Kürze bieten wir Den Orion in neuem, schöneren Gewand - bleiben Sie dran!

Astra und Nox

 

Erste Burggespräche

Bild: Stephan Fichtner Nun ist es Geschichte, unser erstes Burgtreffen. Wir hatten Spaß und haben auch die Arbeit nicht zu kurz kommen lassen. Wir bekamen wertvolle Inputs für den Orion, manches wird nun anders werden als bisher geplant. Ein kleiner Rückblick auf drei ereignisreiche Tage.

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Orion fischt in Wien

 Am 10. Januar starteten wir den ersten Versuch, mit unseren Freunden, Kunden, Fans, Lesern und Betrachtern – (den richtigen Ausdruck dafür haben wir immer noch nicht gefunden) – persönlichen Kontakt aufzunehmen. Der Versuch geht auf eine Initiative von Nox zurück ("Hör mal: Wir schreiben eine Einladung auf unsere Seite, setzen uns ins "Käutzchen", und dann schau’mer mal wer kommt").

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Carpe Noctem und Ad Astra

Willkommen im Café im Zentrum des Universums!

Hier findet ihr alles über das Weltall, das Leben und den ganzen Rest.

Es gibt tolle Zeitschriften für das Fachpublikum und den interessierten Laien. Seriös, informativ und gut gemacht: "Spektrum der Wissenschaft" , "Bild der Wissenschaft" , "Sterne und Weltraum" , "Astronomie heute" "Interstellarum" "Raumfahrt Concret" und andere. Sie alle informieren auf hohem Niveau über Raumfahrt und Astronomie.

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Die Anfänge des Orion: Was bisher geschah...

Es war einmal eine Zeit, da gab es eine Publikation über Astronomie und Raumfahrt, die beim Volk sehr beliebt war und sich einer regelmäßigen und gesicherten Auflage erfreute. Doch kaum waren 15 Jahre vergangen, da verkaufte der Verleger die Zeitschrift für ein Linsengericht. Und gleich danach wurde sie vom neuen Käufer eingestellt, besaß er doch eine ähnliche Publikation , die er dadurch besser zu verkaufen trachtete. Betrübt ob dieses Geschehens zerstreuten sich die ehemaligen Mitarbeiter in alle Winde.

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Marcus Tullius Astrum

Marcus Tullius; Credit: Alexander Soucek

Pünktlich zum Internationalen Jahr der Astronomie hat die Redaktion von Der Orion ein besonderes Paket erreicht: Briefe aus dem Alten Rom.

Der Autor heißt Marcus Tullius Astrum, er arbeitet als Sterndeuter am Hof des Kaisers Augustus im Jahr 9 nach Christus, hat mit Sterndeuterei aber eigentlich nichts am Hut.

In seinen Briefen entwirft er Miniaturen, die Astronomie, Kunst, Kultur und Geschichte verbinden. Er zeigt uns damit, wie vielfältig sich die Wissenschaft Astronomie und die Kulturgeschichte der letzten zweitausend Jahre verschränken. Oft sind es nur Andeutungen, die zum Weiterlesen oder Nachdenken anregen.

Wir freuen uns, diese "Römischen Elegien" im Wochentakt zu veröffentlichen.

 

Astra

Eugen Reichl


Eugen Reichl

Mein Leitmotiv stammt von Antoine de Saint Exupery:

"Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Menschen zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge zu verteilen und Arbeit zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten unendlichen Meer".

Brotberuf:
Mitarbeiter eines sehr, sehr großen europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns an einer kaufmännisch-technischen Schnittstelle. Für abhängige Arbeit ganz akzeptabel. Würde ich aber in keiner anderen Sparte machen.

Ausbildung:
Diplom-Betriebswirt

Berufung:
Journalist, Autor, Koch, Sommelier

Traumjob:
Weltberühmter aber völlig unbekannter Science-Fiction-Schriftsteller, Koch und Winzer

Persönliche Spezialgebiete:
Raumfahrthistorie und -gegenwart, Luftfahrt, Astronomie, Science Fiction, Weine, Essen

Bisherige Projekte und Arbeiten:
Bücher: "Das Raketentypenbuch", "Raumfahrt-Wissen" ,  "Typenkompass Bemannte Raumfahrzeuge", "Typenkompass Space Shuttle" und der Typenkompass X-Planes beim Motorbuchverlag Stuttgart. Derzeit in Vorbereitung ist der Titel "Typenkompass Raumstationen" geplant, der im Herbst 2010 erscheinen wird. Zu diesem Zeitpunkt wird auch eine völlig überarbeitete zweite Auflage des "Typenkompass Bemannte Raumfahrzeuge" erscheinen.

Raumfahrtchroniken "SPACE 2004-2010" im Verlag des VFR. Ein Jahrbuch, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut und in immer größeren Stückzahlen geordert wird. Insbesondere Bibliotheken aber auch zahlreiche Raumfahrt-Enthusiasten im deutschen Sprachraum bestellen diese Raumfahrtchronik. Die Arbeiten an "SPACE 2011" haben beonnen, das Buch wird am 01. November 2010 erscheinen.

Darüberhinaus ca. 400 Artikel zu Raumfahrt und Astronomie in einer Vielzahl von Publikationen (Ad Astra, Raumfahrt Concret, Star Observer, Astronomie Heute u.a.). Rundfunk- und Fernsehsendungen mit dem Bayrischen Rundfunk, Deutschlandradio und Bayern Alpha Österreich. Vorträge für eine Vielzahl von Institutionen (Hans-Seidl Stiftung, Salon 97, Philosophisches Institut der TU Braunschweig, DGLR und DLR, Planetarium Wien, Universität Wien u.v.a.) und der EADS.

Aktuelle Projekte:
Betrieb des Astronomie- und Raumfahrtportals "Der Orion" mit meiner sehr geschätzten Freundin Nox. Astras Spacelog kommentiert aktuelle Ereignisse bei den Kosmologs des Spektrum-Verlages.

Schlüsselerlebnis zur Raumfahrtbegeisterung:
Ich hatte Masern und lag im Bett. Und im Fernsehen startete Scott Carpenter mit Aurora 7 in den Weltraum. Dazu der Kommentar von Wolf Mittler vom Bayrischen Fernsehen.

Wenn ich ins All reisen könnte, würde ich folgende 3 Dinge mitnehmen:

Bei einem Kurzzeitflug: Nichts. Ich wäre so aufgeregt, dass ich mich auf nichts anderes konzentrieren könnte.

Bei einem Langzeitflug, wenn nach Tagen und Wochen die Aufregung abklingt, hätte ich gerne klassische Musik dabei (romantische Klavierkonzerte von Brahms und Schuhmann, gespielt von Héléne Grimaud), viele Flaschen Wein vom Bodensee, der Pfalz, aus der Wachau oder aus Franken (Juliusspital) und nette und kompetente Begleitung.

Optimale Arbeitsbedingungen sind:
Ruhe, Licht, frische Luft, und nach der Arbeit ein gutes Essen mit Wein.

Was mich auch unter ungünstigsten Bedingungen motivieren kann:
Nichts. Unter ungünstigen Bedingungen werde ich bockig und störrisch.

Meine schlechtesten Eigenschaften:
Ich bin parteiisch, voreingenommen und ich denke und arbeite langsam. Ich bin trotz meiner Raumfahrt- und Astronomiebegeisterung ein erdgebundener "Verdauungstyp", ein miserabler Unterhalter, weil ich mit meinen Gedanken ständig woanders bin.

Meine besten Eigenschaften:
Eine richtig gute Eigenschaft fällt mir jetzt nicht ein (keine Koketterie). Naja, vielleicht kann ich halbwegs flüssig formulieren, allerdings nicht spontan, und - nach langem Nachdenken - komplexe Sachverhalte so auseinander klabüsern, dass ich sie (und damit auch andere) verstehen können. Ich koche gern für Freunde. Und für mich.

Leidenschaften und Süchte:
Alte Technik-und Wissenschaftsbücher, Wein, Kässpätzle, einsame Wanderungen, den Sauerbraten vom "Rappenhof" (am Weinsberger Kreuz), Spätburgunder, tage- und wochenlange Solo-Radtouren, jegliches italienisches Essen mit Ausnahme von Innereien, drittklassige Sciencefiction-Romane und -Filme. B-Western mit Randolph Scott.

Was mich auf die Palme bringt:
Borniertheit, Fanatismus jeder Art. Ganz besonders religiöser Fanatismus. Das anthropozentrische, und kleinkarierte Denken das nach wie vor fest betoniert in allen Köpfen ist.

Was mich wieder runter holt:
Nette (weibliche) Gesellschaft.

Worüber ich lachen kann:
Über Albernes und Absurdes und wenn andere auf die Schnauze fallen.

Schlechter Charakterzug:

Siehe oben (Ich bin schadenfroh...)

Bevorzugter Wohnsitz:
Cocoa Beach, westliche Bodenseeregion und Rheinpfalz. Wachau und Wien. Aber Oberbayern ist auch nicht schlecht. Ich brauche ansprechende Landschaft und Infrastruktur. Exotische Länder sind eher nichts für mich.

Bevorzugte Fernsehkanäle:
NASA Select TV, Bayern Alpha Österreich, fast alle Dritten, ARTE, 3Sat, Phoenix, N-TV

Worin bin ich gar nicht gut:
Ich bin unordentlich, drücke mich um schmerzhafte aber notwendige Entscheidungen, habe zu wenig Selbstdisziplin.

In welcher Zeit hätte ich am liebsten gelebt:
In 20-25 Jahren. Vielleicht langt's ja noch für eine kurze Stippvisite.