2011

Wieder Sojus-Fehlstart

RD 0124 Triebwerk2011 ist ein wahrhaft rabenschwarzes Jahr für die russische Raumfahrt. Am 23. Dezember kam es beim Start einer Trägerrakete des Typ Sojus 2.1b schon wieder zu einer Fehlfunktion, die mit dem Absturz der Rakete und dem Verlust des Satelliten endete. Seit Dezember 2010 kam es damit zu insgesamt sechs Fehlschlägen, und man muss in der Raumfahrtgeschichte schon Jahrzehnte zurückgehen, um auf eine ähnliche schwarze Serie zu stoßen.

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China startet Erderkundungssatelliten

Langer Marsch 4BIn den frühen Morgenstunden des 22. Dezember wurde mit einer Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 4 der Erdbeobachtungssatellit Zi Yuan 1 in den Orbit gebracht. Der Start erfolgte vom Weltraumbahnhof Taiyuan. Dieses drittgrößte chinesische Raumfahrtzentrum liegt in der Provinz Shanxi, etwa 200 Kilometer südwestlich von Peking.

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Drei Nationen unterwegs zur ISS

Crew Sojus TMA 03MAm 21. Dezember starteten Raumfahrer aus drei Nationen befinden sich auf dem Weg zur ISS. Gemeinsam mit seinen Raumfahrer-Kollegen, dem Russen Oleg Kononjenko und dem Amerikaner Donald Pettit, startete der holländische ESA-Astronaut André Kuipers bei eisigem Winterwetter zu einem Langzeitaufenthalt an Bord der Internationalen Raumstation.

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China startet NigComSat 1R

Langer Marsch 3BAm 19. Dezember, um 17:41 Uhr mitteleuropäischer Zeit,  brachte eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 3B/E den nigerianischen Kommunikationssatelliten NigComSat 1R in einen geostationären Transferorbit. Die nigerianische Betreibergesellschaft NigComSat Ltd. hatte den Satelliten, der in China gebaut wurde, im Jahre 2009 bestellt. Der Start erfolgte vom Weltraumzentrium Xichang aus, das in der zentralchinesischen Provinz Sichuan liegt.

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Pléiades, Elisa und SSOT im Orbit

Sojus 2.1b CR ArianespaceZum zweiten Mal startete am 17. Dezember vom europäischen Weltraumzentrum in Kourou eine Sojus 2.1b unter der Leitung von Arianespace. Die Mission begann um 3:03 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Vor Ort war es da erst 23:03 Uhr am 16. Dezember. An Bord befanden sich sechs Satelliten für Frankreich und Chile mit militärischen und zivilen Aufgabenstellungen.

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IGS Radar 3 späht für Japan

Start H2AAm 12. Dezember, um 2:21 Uhr mitteleuropäischer Zeit, brachte Japan den insgesamt siebten Aufklärungssatelliten der IGS-Reihe in den Orbit.  Der Start erfolgte von der Startanlage 1 des Yoshinobu-Startkomplexes an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima. Der Träger setzte den Satelliten rund zwanzig Minuten nach dem Verlassen der Startrampe auf einer polaren Umlaufbahn ab.

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Luch 5A und Amos 5 im All

Zwei SatellitenAm 11. Dezember wurde der russische Relais-Satellit Luch 5A und der israelische Kommunikationssatellit Amos 5 an der Spitze einer Proton-M-Trägerrakete in eine Erdumlaufbahn transportiert. Von dort aus werden sie mit ihren Bordtriebwerken in den Geostationären Orbit gelangen.

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China startet Militär-Aufklärer

Langer Marsch 2CChinas Satellitenstarts sind weiterhin dicht getaktet. Bei der bereits 16. Chinesischen Mission dieses Jahres gelangte YaoGan 13 am 29. November um 19:50 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit Hilfe einer Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 2C in eine polare Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom Taiyuan Raumfahrtzentrum in der nordchinesischen Provinz Shanxi.

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Glonass bekommt Reserven (II)

Startvorbereitung Credit: RSAAm frühen Morgen des 28. November, um 9:26 Uhr mitteleuropäischer Zeit, startete Russland erneut einen Navigationssatelliten des Typs Glonass-M in eine Umlaufbahn. Als Träger wurde eine Rakete vom Typ Sojus-2.1b mit einer Fregat-Oberstufe eingesetzt. Die russischen Streitkräfte bezeichnen das neue Raumfahrzeug als Kosmos 2478.

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