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Augustine, was nun? (Teil 4)

Im vierten und letzten Teil unserer Bestandsaufnahme des künfitigen Wegs der bemannten US-Raumfahrt beschäftigen wir uns mit der zweiten realisierbaren Option aus dem Augustin'schen Opitonskatalog, mit der Variante des "Flexible Path".

Orion Lunar; Credit: NASA Der "Flexible Path" ist die wahrscheinlichere weil kostengünstigere und konservativere der beiden Varianten. hangelt sich - der Name sagt es schon - ohne ein festes Ziel zu immer komplexeren und schwierigeren Aufgaben in den Weltraum hinaus, und vergrößert dabei den Abstand zur Erde sukzessive.

Dieses Szenario hat allerdings einen entscheidenden Schwachpunt: Landungen auf Mond und Mars sind fast bis zum Sankt Nimmerleinstag hinausgeschoben. "Look, don’t touch" ist denn auch die spöttische Kommentar der Kritiker dieses Konzeptes. In den ersten Phasen unternimmt man hier kaum mehr als auch bisher schon. Mit dem einzigen Unterschied, dass man nicht mehr auf die geräumigen Shuttles zurückgreifen kann, sondern sich mit engen Raumkapseln abmühen muss. 

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Augustine, was nun? (Teil 3)

Im heutigen dritten Teil unserer Analyse des künfitigen Wegs der bemannten US-Raumfahrt beschäftigen wir uns mit einer der beiden verbleibenden möglichen Optionen aus dem Augustin'schen Opitonskatalog, mit der Variante "Moon First".

 Orion Lunar; Credit: NASA"Moon First“ ist die Version mit den wesentlich geringeren Chancen. Geringer deswegen, weil sie sich recht weit auf unbekanntes Terrain vorwagen müsste. Bei ihr handelt es sich im Grunde um den mondbezogenen Teil des Constellation-Programms, der aber nur dann Sinn macht, wenn ein ganz spezielles neues Elemente mit aufgenommen wird. Dieses Element heißt ISRU: In Situ Ressource Utilisation. „Moon First“ hatte unmittelbar nach dem Erscheinen des Augustine-Reports an Boden verloren, gewinnt in der Zwischenzeit aber wieder an Terrain, seit die LCROSS-Sonde Wasser und Kohlenwasserstoffe auf dem Mond entdeckt hat. Das eröffnet nämlich eine Möglichkeit, eine Neufassung des amerikanischen Traums zu erleben: Aus den Ressourcen des Landes zu leben, das man gerade erobert hat.

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Augustine, was nun? (Teil 2)

Gestern haben wir uns mit der gegenwärtigen Grundsituation des amerikanischen Constellation-Programmes auseinandergesetzt. Heute nun wollen wir untersuchen, was - wahrscheinlich - als erstes geschehen wird und welche der Optionen des Augustine-Berichtes unter den herrschenden Bedingugen überhaupt noch realisierbar sind.

Ares I and V; Credit: NASA Welche Augustine-Option wird gewählt? Wie all die Jahre zuvor seitdem das Programm unter Präsident Bush im Jahre 2004 eingesetzt worden ist, hat das Constellation Programm in der Form, wie es der Bericht als "Program of Record" bezeichnet auch in diesem Jahr ein zu niedriges Budget erhalten. Es ist nicht durchführbar, obwohl auch in diesem Jahr 3,8 Milliarden Dollar dafür vorgesehen sind. Wir können sie somit getrost streichen. Ich erwarte zwar, dass Obama der NASA ab dem Haushaltsjahr 2011 etwa eine Milliarde Dollar geben wird, aber das rettet das Constellation Programm in seiner jetzigen Planung nicht.

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Augustine, was nun? (Teil 1)

Ares-I-X-poster; Credit: NASA In einem vierteiligen Beitrag werden wir heute und in den nächsten Tagen den Status des bemannten US-Raumfahrtprogramms unter die Lupe nehmen. Lesen Sie heute Teil 1 von "Augustine, was nun?".

Im August schrieb ich an dieser Stelle einen Beitrag über die Frage, wie es nach der Veröffentlichung des Augustine-Reports mit der bemannten US-Raumfahrt weitergehen könnte (link zum Beitrag). Der Bericht liegt jetzt seit vier Monaten vor und bislang sind keine öffentlich wahrnehmbaren Entscheidungen gefallen. Mehr noch: alle Anzeichen deuten darauf hin, dass man auch hinter verschlossenen Türen noch zu keinem Ergebnis gekommen ist. Erst vor wenigen Tagen...

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Spaceflight Stories 2009 und 2010

Colbert Treadmill; Credit: NASA TV Bevor wir uns ab morgen wieder den aktuellen Themen widmen schauen wir noch einmal in einen der vielen Raumfahrt-Jahresrückblicke des Jahres 2009, sowie auf  zwei Vorschauen für 2010. Zunächst der Rückblick, und da will ich Ihnen die die neun "Top Spaceflight-Stories" des Jahres 2009 des Internet-Wissenschaftsportals „Tech-Media Network“ mit seiner Raumfahrtseite „Space.com“ nicht vorenthalten.

Neu: Dazu am Schluss des Artikels eine Ergänzung und Berichtigung

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