Mini-Shuttle im Orbit
Das Ding sieht aus, als hätte der Shuttle auf seine alten Tage noch Nachwuchs bekommen. Die NASA, der es einmal gehört hat, nannte es X-37A. Die US-Luftwaffe, der derzeitige Besitzer, bezeichnete es zunächst als X-37B, später nur noch als OTV-1, als „Orbital Test Vehikel 1“. Für die Raumfahrtfreaks weltweit ist es der „Baby-Orbiter“ oder auch „Space-Shuttle Junior“.
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Der Abstieg zur Erde begann um 13:43 Uhr mit der Zündung der beiden Orbit-Manövriertriebwerke. Ihre Brenndauer betrug zwei Minuten und 57 Sekunden. Danach war die Geschwindigkeit der Fähre um 320 Kilometer pro Stunde reduziert, genug um das Perigäum, den niedrigsten Punkt ihrer elliptischen Erdumlaufbahn in die obersten Schichten der Erdatmosphäre abzusenken und damit den Beginn der aerodynamischen Bremsphase auszulösen.
Kobalt im Weltraum Am 16. April, exakt um 17:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit starteten die russischen Streitkräfte einen militärischen Aufklärungssatelliten der Kobalt-M Serie in einen niedrigen Erdorbit mit einer Inklination von 67,1 Grad. Kobalt-Satelliten (häufig auch als Yantar-4K2M bezeichnet) sind klassische Foto-Aufklärer, die Bilder auf herkömmlichem belichtetem Filmmaterial machen. Dieses Prinzip wurde bereits in den frühen sechziger Jahren angewendet. Kurz nach dem Start erhielt das Raumfahrzeug die Bezeichnung Kosmos 2462.
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